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Technologische, ökonomische, gesellschaftliche und demografische Entwicklung führen zu starken Veränderungen in der Arbeitswelt.

 

Technologie:

 

Vor allem die Entwicklung der Informations- und Kommunikationstechnik durchdringt alle Bereiche der Lebens- und Arbeitswelt. Prozesse werden schneller und Abläufe kürzer. Durch den immer schneller werdenden Wandel, veraltet Gelerntes immer schneller und die Mitarbeiter unterliegen der Anforderung sich kontinuierlich fortzubilden. 

 

Ökonomie:

 

Es gibt zwei wesentliche Megatrends:

 

  • Globalisierung
  • Entwicklung zur Informationsgesellschaft

 

Die Welt der Wirtschaft wird globaler und schneller. Die Märkte und Produkte verändern sich in immer kürzeren Abständen. Dies erfordert immer schnellere Veränderungen innerhalb des Unternehmens. Arbeit folgt den Produktionsstandorten, so dass es immer komplexere Strukturen gibt, je nachdem wo sich der einzelne Mitarbeiter befindet.

 

 

Auf Grund der Entwicklung zur Informationsgesellschaft nimmt der Bedarf nach einfachen Tätigkeiten immer weiter ab und der Bedarf nach qualifizierten Mitarbeitern immer mehr zu. Die Fähigkeit Aufgaben ganzheitlich zu lösen wird immer bedeutender.

 

 

Gesellschaftliche Entwicklung:

 

Die gesellschaftlichen Werte verändern sich. In den Unternehmen arbeiten mehrer Generationen miteinander. Die Nachkriegs- (bis 1955 geborene), die Baby-Boomer- (1955 bis 1965), die Generation X (1965 bis 1975) und die dot.com (ab 1975 geboren) Generation. Diese Generationen haben unterschiedliche Wertvorstellungen. Die jüngeren Generationen versuchen mehr als die älteren Generationen Lebensgenuss und Leistungsorientierung miteinander in Übereinstimmung zu bringen. Für sie spielt Freude an der Arbeit eine immer größere Rolle.

 

 

 

Demografie:

 

Die demografische Entwicklung in Deutschland führt in den nächsten Jahren zu einem immer kleiner werdenden Anteil der 20 bis 67 jährigen. Insgesamt sinkt die Bevölkerung in Deutschland. In absoluten Zahlen gemessen wird die Zahl der 20 bis 67 jährigen in zehn Jahren um ca. 3 Mio. Menschen geringer sein.

Aus der 11. koordinierten Bevölkerungsvorausberechnung des statistischen Bundesamtes aus dem Jahre 2006 können Sie die Ergebnisse bei verschiedenen Prämissen ersehen.

     

Für Unternehmen steigt damit der Wettbewerb um die Talente.

 

 

 

Employability:

 

Das gewünschte Profil der Mitarbeiter und die Beziehung zwischen Unternehmen und Mitarbeiter ändern sich.

 

 

Das Unternehmen wünscht sich den Mitarbeiter, der für eine bestimmte Zeit (nicht wie früher sein Arbeitsleben lang) für das Unternehmen zur Verfügung steht und die gewünschten Qualifikationen mitbringt.

 

 

Eine Person entspricht dem Employability-Gedanken wenn sie:

 

 

  • fachlich kompetent ist

  • aktiv und initiativ ist

  • Verantwortung übernimmt

  • unternehmerisch denkt

  • fleißig und engagiert ist

  • kontinuierlich dazulernt

  • teamfähig ist

  • kommunikationsfähig ist

  • konfliktfähig ist

  • offen für Neues ist

  • Einfühlungsvermögen besitz und

  • belastbar ist

  • reflektionsfähig ist

 

 

 

Der Mitarbeiter wünscht sich eine Arbeit, die ihm Spaß macht und fordert und bei der er weiter lernen kann. Er stellt an das Unternehmen die Anforderung, dass dieses die Fähigkeiten, die er benötigt um Beschäftigungsfähig zu bleiben, unterstützt